Clubgeschehen wird nicht nur vom Sport bestimmt

 


Nach dem Motto: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein", spielten im Verein die gesellschaftlichen Veranstaltungen von Anfang an eine wichtige Rolle.

Sie waren beim Club Frei-Holz schon immer beliebt und gehen auf eine lange Tradition zurück. Alle geselligen Veranstaltungen festigten die Bedingungen unter den Sportlern und ihren Familien, man kann sogar sagen, dass hierdurch richtige Freundschaften entstanden sind.

Schon in den Gründerjahren wurde ein Schlachtfest durchgeführt, das sich bis zum heutigen Tag erhalten hat. Das sogenannte Rehessen, das in den Anfangsjahren stattfand, entwickelte sich zum Familienabend und ist mittlerweile fester Bestandteil unserer gesellschaftlichen Veranstaltungen. Ausflüge und Grillfeste, die in den Gründerjahren mit dem sogenannten Lochfest begannen, haben sich ebenfalls bis heute erhalten und werden jährlich durchgeführt.

Rock in den Mai 2007

Kleiner Plänkschter



Mehrzweckhalle: „Rock in den Mai 2019“ ist ein voller Erfolg

Kegler des SKC Frei-Holz wollen die Veranstaltung in den nächsten Jahren weiter ausbauen

von SZ-Mitarbeiterin Olivia Coppius

2019 Rock in den Mai 019

Laut singen und feiern bis tief in die Nacht

Ursprünglich planten sie, eine Alternative zum Straßenfest und einen Ausgleich zum Kegelspielplan zu schaffen, woraus schließlich „Rock in den Mai“ entstand – die legendäre Party des Kegelvereins SKC Frei Holz. Diese hat Tradition und ist berüchtigt – nicht nur in Plankstadt. Zum dritten Mal hatten die Kegler alle Rock- und Partybegeisterten in die Mehrzweckhalle eingeladen, nachdem die frühere Location nach zwölf Jahren nicht mehr zu Verfügung stand.

Der Sorge, dass es sich in der großen Halle zu sehr verlaufen könnte, beugten die Organisatoren vor: „In den letzten Jahren kamen die meisten Besucher erst zu Beginn der Hauptband gegen 21.30 Uhr“, sagte der zweite Vorsitzende des Kegelvereins, Günther Bauer. „Deshalb haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal auch eine Vorband angefragt, die von Beginn an spielen soll.“

Urgestein: Musiker Rüdiger Erb

Gemeinsam mit dem Herzstück der Veranstaltung, der Hauptband „Art of Rock“, konnten sie ein weiteres Urgestein der regionalen Musikszene für ihre Rockparty gewinnen: Rüdiger Erb, genannt „Ritsch“, brachte die Zuschauer mit seiner Band „Fainna Fail“ schon ab der ersten Sekunde in die richtige Stimmung. Seine Musik geht mit dem Programm von „Art of Rock“ d’accord – interpretiert wurde sie unplugged mit seiner Akustikgitarre, was der Veranstaltung noch eine weitere musikalische Facette einbrachte.

„Gemeinsam viel Spaß haben“

Facettenreich kann sich die Musik von „Art of Rock“, an denen die Kegler in jedem Jahr festhalten, ebenfalls nennen. Die Band rund um die feste Besetzung mit Christopher Stumpf am Keyboard, Martin Berlinghof am Bass, Stefan Brandt an der Gitarre und Eric Mauer am Schlagzeug heizte ordentlich ein. Die wechselnden Frontsänger Jessica Sold, Harald Gaa und Florian Santner gaben den Hits aus den 1980ern und 1990ern ihre persönliche Noten: Ob Rock-Garanten wie Bon Jovi, Queen und Rammstein oder Karaoke-Klassikern wie „Don’t stop believin’“ von Journey – für jeden war etwas dabei.

Tanja Eckstein aus Friedrichsfeld war bereits zum zweiten Mal bei den Keglern zu Gast: „Ich bin 1969 geboren, von daher ist das genau meine Musik. Es macht einfach Spaß hier und ich bin auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei“, versprach sie. Auch jüngere Besucher kamen auf ihre Kosten: „Mir gefällt sehr gut, dass hier Jung und Alt zusammenfeiern und gemeinsam so viel Spaß haben“, erklärte der 28-jährige Nicolai Schmelz aus Plankstadt.

Die Stehtische standen in einiger Entfernung zur großen Bühne, sodass die Tanzfläche genug Platz bot. Vom Sporthallen-Charakter der Mehrzweckhalle war nichts mehr zu sehen: Der Halle wurde ein schönes und geschmackvolles Kleid über geworfen, dunkle Vorhänge, stilvolle Dekorationen und moderne Lichteffekte verliehen einen Lounge-Charakter. „Wir wollen uns jedes Jahr weiterentwickeln“, betonte der Vorsitzende des SKC, Thorsten Vörg. Neben dem Vorprogramm gab es eine weitere Veränderung – zu sehen im Foyer: drei Unikate der Harley-Davidson-Custombikes, ausgestellt von Uwe Beck, Inhaber des Ketscher Geschäfts „Customs Heaven“.

Im Gespräch mit dem SKC wird schnell klar: Die Kegler sind motiviert, ihren rockigen Start in den Mai noch viele weitere Jahre zu veranstalten. „Im Verein sprudelt es an Ideen“, zeigte sich Vörg stolz über den Einsatz der Vereinsmitglieder. 40 Helfer hatten bis in die frühen Morgenstunden mitangepackt. Die Besucherzahlen sprechen für sich: Jedes Jahr kommen mehr Menschen: in diesem Jahr ungefähr 500. Und bei diesem gesunden Mix aus Innovationsfreude und Altbewährtem können sich diese Zahlen in den nächsten Jahren nur weiter nach oben bewegen.

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