Clubgeschehen wird nicht nur vom Sport bestimmt

 


Nach dem Motto: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein", spielten im Verein die gesellschaftlichen Veranstaltungen von Anfang an eine wichtige Rolle.

Sie waren beim Club Frei-Holz schon immer beliebt und gehen auf eine lange Tradition zurück. Alle geselligen Veranstaltungen festigten die Bedingungen unter den Sportlern und ihren Familien, man kann sogar sagen, dass hierdurch richtige Freundschaften entstanden sind.

Schon in den Gründerjahren wurde ein Schlachtfest durchgeführt, das sich bis zum heutigen Tag erhalten hat. Das sogenannte Rehessen, das in den Anfangsjahren stattfand, entwickelte sich zum Familienabend und ist mittlerweile fester Bestandteil unserer gesellschaftlichen Veranstaltungen. Ausflüge und Grillfeste, die in den Gründerjahren mit dem sogenannten Lochfest begannen, haben sich ebenfalls bis heute erhalten und werden jährlich durchgeführt.

Rock in den Mai 2007



Verein feiert sein 60-jähriges Bestehen

Gerhard Deininger und Peter Knauer beenden ihre Karriere

Peter Knauer zum Ehrenmitglied ernannt

20180721 Jubiläum mit EhrungDer Sportkegelclub Frei-Holz 1958 Plankstadt feierte sein 60-jähriges Bestehen mit einem großen Fest, das der Verein auch zum Anlass genommen hat, seine Clubikonen Gerhard Deininger und Peter Knauer aus ihrer aktiven Karriere zu verabschieden.

Zu dem Einlagespiel waren bis auf Peter Mayer, der urlaubsbedingt verhindert war, alle gekommen – angefangen mit den slowenischen Stars der 1990er Jahre, Darko Bizjak und Boris Benedikt, über Friedelhelm Zänger, Steffen Karl, Edwin und Florian Bischoff bis zu Thomas Wetzel, Jürgen Staab und Rolf Schmitt. Gerhard Deininger und Peter Knauer komplettierten das All-Star-Team der 1990er Jahre. Mit dem damaligen „Käpt’n“ Ralf Koch war das Team dann komplett.

Emotionale letzte Würfe

Emotional wurde es im vorletzten Durchgang, als Gerhard Deininger nach 38 Wurf ausgewechselt wurde. Wie es sich für einen Kegler gehört mit einem Neuner. Er übergab die Kugel dem Jugendspieler Marcel Gorth, der sinnbildlich für die Jugend die Ablösung einer Generation und Ära einleiten soll. Eine Legende ging zu den Klängen von „Queen“ nach 44 Jahren mit mehr als 1000 Spielen und weit mehr über 200 000 Kugeln. Im letzten Durchgang das gleiche Spiel: Peter Knauer durchlebte ein ähnliches Wellenbad der Gefühle, als auch er nach 40 Wurf von Jugendspieler Lukas Tippl abgelöst wurde.

Obwohl das Endergebnis nebensächlich war, sei erwähnt, dass die All Stars die 6000er Marke übertrafen. Für die junge Mannschaft von Frei-Holz war das Spiel sportlich gesehen eine Lehrstunde.

Auch Anhänger des damaligen Fanclubs waren in der Halle und feierten den Sieg lautstark. Anschließend wurden beide Spieler mit einem kleinen Präsent und einer Urkunde verabschiedet.

Peter Knauer freute sich: „Gerhard und mir ist es gelungen, das ganze All-Star-Team hierher zu bekommen. Es hat sich nichts verändert, der Spirit ist immer noch spürbar, wenn aller wieder zusammenkommen. Und jeder dieser Spieler ist stolz, dass wir wieder beisammen sind. Es war schon außergewöhnlich, dass niemand damals in der Mehrzweckhalle gegen uns gewonnen hat.“ Gerhard Deininger ergänzte: „Meine letzte Kugel sollte ein Neuner sein und das habe ich geschafft. Jetzt sind die Jungen an der Reihe, es uns nachzumachen. Es ist eine tolle Veranstaltung, besser geht’s nicht. Das war geil. Alle sind sie da, so muss es sein.“

Mit einem Sektempfang wurde die Abendveranstaltung eingeläutet. Unter den Gästen waren unter anderem anderem DCU-Präsident Jens Bernhard sowie BKBV-Präsident Karl-Heinz Horr. Trikots der vergangenen Jahre schmückten die Kegelbahn. Und die Wand mit allen Zeitungsberichten und Fotos aus vergangenen Jahren bekam große Aufmerksamkeit. Fotoalben zierten die Tische und waren begehrt. Danach wurde mit Videoausschnitten aus den 1990er Jahren der offizielle Teil der Ehrung eingeläutet. Zuvor überreichten Darko Bizjak und Boris Benedikt dem Verein ein Geschenk mit den Worten: „Frei-Holz ist nicht nur Kegeln, Frei-Holz ist eine Familie.“

Urkunden von den Verbänden

Im Anschluss wurden dem SKC Frei-Holz die Urkunden von den Verbänden DCU und BKBV für 60 Jahre Mitgliedschaft überreicht. Der Vorsitzende Thorsten Vörg übernahm die Auszeichnungen von Gründungs- und Ehrenmitglied Heinz Engelhardt für 60-jährige Treue zum Verein.

Auf Peter Knauer, seit 40 Jahren Mitglied, wartete noch eine Überraschung: In den 1990er Jahren war er Teil des Vorstands, bis 2004 außerdem Vorsitzender. Ihm sei es maßgeblich zu verdanken, dass Frei-Holz in die Erfolgsspur zurückgefunden habe und mittlerweile auf sicherem Fundament zu Hause sei, lobten Gründungsmitglied Heinz Engelhardt und der heutige Vorsitzende Thorsten Vörg und verliehen ihm die Ehrenmitgliedschaft. TV

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