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Rock in den Mai 2017

20170506 Rock in den Mai

Von SZ-Mitarbeiterin Sabine Zeuner

In der Mehrzweckhalle wird mit der Band „Art of Rock“ bis in die Morgenstunden ausgelassen gefeiert

Anderer Ort – gleiche Stimmung

Daumen hoch für den „Rock in den Mai“ der Sportkegler.

Die Mehrzweckhalle hat ein schönes Kleid übergeworfen bekommen, wirkt nicht wie eine Sporthalle, sondern vermittelt in den Randzonen Lounge-Charakter, bietet Raum zum Tanzen, Stehtische für Gruppenplaudereien und den ungestörten Blick auf die Bühne, eine Outdoor-Raucherzone macht das Angebot beim „Rock in den Mai“ komplett.

 

Die Dauerbrenner-Party für Headbanger im besten Alter ab 30 Jahren musste in diesem Jahr Veränderungen meistern: Die übliche Scheune auf dem Aussiedlerhof stand nicht mehr zur Verfügung, die Mehrzweckhalle war am eigentlichen Maitanzabend, dem 30. April, bereits für ein Handballspiel belegt. Eine unglückliche Basis, die mit super Ideen, Gemeinschaftssinn und Elan von den Machern rund um die Vorstände Thorsten Vörg und Günther Bauer zu positivem Ergebnis führte.

Kein Wunder, dass angesichts der mit sehr gut feiernden Menschen gefüllten Halle beiden ein breites Grinsen im Gesicht steht.

Es ist 22 Uhr, die Stimmung kocht, „Art of Rock“ brettern gerade Pink Floyds „Another brick in the Wall“ in die Menge und alle singen mit: „Teachers, leave them kids alone“. Frontmann Harald Gaa hat‘s drauf, fordert alles von den Fans. „Music“, der John Miles Dauerhit gehört ins Set, bringt Kuscheleffekt und Rock zusammen.


„Nicht ganz so kuschelig“

Art Of Rock sind Jessica Sold (Gesang), Martin Berlinghof (Bass), Harald Gaa (Gesang), Eric Maurer (Schlagzeug, Gesang), Stefan Brandt (Gitarre) und Christopher Stumpf (Keyboards, Gesang) – seit Jahren sind sie die Stars des rockigen Starts in den Mai bei den Sportkeglern. „Rebell yell“, „Wind him up“, die Abteilung mit deutschsprachigen Liedern: „Alkohol“, „Amadeus“, „Sonne“, „Schrei nach Liebe“ und der Partymelodie „Westerland“ lassen es ordentlich krachen – mit dem gewünschten Erfolg, es wird getanzt, es wird gelacht, die Leute haben ihren Spaß und sind bester Laune.

Beim Rundgang an den Tischen gibt es verschiedene Meinungen zur neuen Örtlichkeit: „Nicht so kuschelig wie in der Scheune“ meinen die Einen, die Anderen loben, dass es in der Halle den Komfort mit Toiletten, vielen Parkplätze und die Ortsnähe gibt.

„Die Technikaussteuerung ist noch nicht optimal“, „Die Scheune zu kalt, hier ist das besser“, ist zu hören. Unbeirrt davon wird an zwei zusammengestellten Tischen Party gemacht.


Jeder Handgriff sitzt

Meisterlich beim Kegeln und meisterhaft beim Abfeiern sind die amtierenden deutschen Meister der Frauenbundesliga im Sportkegeln: Steffi, Sabrina, Silvia, Jessica, Petra, Marion, Nadine und Julia, die der Halle den Stempel „prima“ geben. Dann trennen sich die Damen wieder – ein Teil feiert, der andere zückt das Handtuch und ist als Helfer im Einsatz, wie 40 andere Vereinsmitglieder auch. „

Es ist super, jeder Handgriff sitzt“, lobt Thorsten Vörg, das Hand-in-Hand arbeiten. Mit Endlos-Stoffbahnen in sattem Grün, sonnengelben Dreieckssegeln, Sitz- und Steh- sowie Außenbereich ist aus der Sporthalle eine Eventlocation geworden, die unterm Strich gut angekommen ist und angenommen wurde. Das sehen auch Vörg und Bauer so. Günther Bauer sagt: „Es ist heute unser Versuchsballon, wir sehen, dass es gut läuft, wir entscheiden, wie es weitergeht.“ Mit allem, was die Gäste gewohnt waren, sind die Kegler in die Sause gestartet: mit dem Weinstand, Cocktails, Bier, Steaks, Hausmacher Wurst und mehr, alles aus der Region.

Dass man das kommende Jahr wieder den ursprünglichen Termin, 30. April, anpeilt, steht außer Frage. In diesem Jahr sind beide froh, dass es einige neue Gesichter aber ganz viele der Dauerbesucher gibt, die dem Konzert und damit dem Veranstalter die Treue gehalten haben.

 

 

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